Ägypten
Die Pyramiden von Gizeh – ein Besuch bei den Pharaonen. Und eine Safari durch die weisse und schwarze Wüste Ägyptens.
Lage: neben der Stadt Gizeh, ca. 15km von Kairo entfernt
Anreise: Flug nach Gizeh oder Kairo
Bekannt für: Einziges der 7 Weltwunder, das noch erhalten ist.
Erbaut: ca. vor 4’500 Jahren
Grösse Cheops-Pyramide: 230m breit und 139m hoch
Die Pyramiden von Gizeh in echt zu sehen, schien für mich lange in weiter Ferne. Ich hätte nicht gedacht, dass ich dieses Weltwunder schon so bald zu sehen bekommen würde. Meine Vorfreude war gross und ich wurde nicht enttäuscht.
Über Auffahrt und Pfingsten traf ich Ben in Kairo und wir besuchten zusammen das einzige noch erhaltene, der sieben Weltwunder, die Pyramiden von Gizeh. Wir übernachteten in einem einfachen Hotel in der Stadt Gizeh. Die Aussicht vom Zimmer und der Terrasse des Hotels war aber fantastisch. Wir genossen beim Frühstück auf der Terrasse den Blick auf die Pyramiden. Wir konnten es kaum fassen, diese Aussicht vor uns zu haben.
Nach dem Frühstück ging es mit einem Guide zusammen auf Erkundung der Pyramiden. Es war richtig eindrücklich so nahe an den Grabmälern der alten Könige von Ägypten zu stehen. Dabei wurde einem erst die Grösse der Bauten bewusst. Über 3 Millionen Steinblöcke, die jeweils ca. 2.5 Tonnen wiegten, wurden gebraucht, um die grösste Pyramide zu erbauen. Eindrücklich war auch der Besuch der Cheops-Pyramide von Innen. Es gab uns ein besseres Verständnis der ganzen Geschichte. Es war aber auch sehr eng, heiss und stickig. Definitiv nicht für jedermann.
Nebst den Pyramiden schauten wir uns auch die Grosse Sphinx an. Sie ist 20m hoch, ganze 74m lang und wurde zum gleichen Zeitpunkt, wie die Pyramiden erbaut. Es wird angenommen, dass sie als Wächter für die alten Ägypter diente.


Die restliche Zeit, die uns in Gizeh und Kairo blieb, verbrachten wir gemütlich. Wir besuchten den Markt Khan el-Khalili in Kairo und genossen das Abendessen auf einer Dachterrasse wiederum mit Blick auf die Pyramiden.
Ein wundervolles Erlebnis ging zu Ende und das nächste Abenteuer erwartete uns schon am Tag darauf.
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Lage: ca. 350km süd-westlich von Kairo
Anreise: mit einem Van ab Kairo bis zur Oase Bahariya, danach Wechsel in einen Jeep
Highlight: Übernachtung in einem Zelt in der Wüste
Schwarze Wüste
Früh morgens wurden wir in Kairo abgeholt. Mit einem Van ging es mehrere Stunden durch die Anfänge der Wüste bis wir um die Mittagszeit die Oase Bahariya erreichten. Dort gab es erstmals Mittagessen und wir konnten einige typische Wohnhäuser begutachten gehen.
Bald hiess es aber: „Packt eure Sachen. Es geht weiter in Richtung schwarze Wüste.“ Mit dem Jeep fuhren wir also weiter und erreichten nach einiger Zeit die Schwarze Wüste. Der Name Schwarze Wüste kommt von den vulkanförmigen und weit auseinander liegenden Hügeln, welche mit Basalt bedeckt sind. Dies verleiht den Hügeln die schwarze Farbe.
Wir machten einen kurzen Zwischenhalt „off road“ und hatten die Möglichkeit auf einen Hügel hochzuklettern. Dies erwies sich als eher schwierig, da der Boden mit Sand und Basaltsteinen rutschiger war, als erwartet. Die Aussicht ob von ganz oben, aber auch von der Mitte aus war wunderbar und wir spürten die Weite der vor uns liegenden Wüste.
Danach ging es weiter in die Weisse Wüste.

Weisse Wüste
Im White Desert Nationalpark (seit 2002 als Schutzgebiet eingerichtet) angekommen, merkten wir den grosssen Unterschied zur Schwarzen Wüste sofort. Die Landschaft war mit unendlich vielen weissen Kreidefelsen bedeckt. Diese entstanden durch die Erosion von Wind und Sand.
In den verschiedenen Kreidefelsformationen konnten wir die verschiedensten Figuren entdecken. Eine, der bekanntesten Formationen ist wohl der Pilz und das Huhn. Uns gefiel diese Landschaft sehr.

Nach dem Besuch der beiden Wüsten ging es weiter durch den Sand zu unserem Schlafplatz für die Nacht. Inmitten grosser Felsen schlugen wir unsere Zelt auf, der Guide kochte etwas Leckeres für uns, während wir uns beim Sandboarding versuchten und den Sonnenuntergang genossen. Nach dem Abendessen sassen wir als Gruppe zusammen am Lagerfeuer, genossen einen Tee und konnten sogar einen Wüstenfuchs sehen. Es war ein unvergessliches Erlebnis.
Die Nacht im Zelt war für mich unruhig – Ben hingegen hatte eine wunderbar entspannte Nacht. Der Wind, blaste den Sand an das Zelt und ich hatte plötzlich Angst wir würden vom Sand eingegraben. Ich war dann auch froh, als es wieder Morgen war. Und meine Ängste waren natürlich vergebens. Gleich nach dem Aufstehen, noch vor dem Frühstück, spazierten wir auf den nächstgelegenen Hügel, um den Sonnenaufgang zu sehen. Der Wind hatte sich gelegt und eine angenehme Ruhe versprühte sich.
Nach dem Frühstück ging es wieder zurück in die Oase Bahariya, wo wir das Fahrzeug wechselten und zurück nach Kairo fuhren.
Ein abenteuerliches Wochenende ging für uns zu Ende.
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Der Kurztrip nach Ägypten hat sich sehr gelohnt. Es war eine Reise, die unglaubliche Landschaften und Kulturen verband – eine Reise, die wir fest in Erinnerung behalten werden.